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Kommentar schreibenDER TYP GEHT OFFENSICHTLICH FREMD !!!!
Markenbindung hat er offensichtlich keine, dafür aber eine gehörige Portion Spass....
Schumi: Besser als Golf
Von Esther Babel
28.03.2008 17:52:37
Michael Schumacher als Motorrad Rennfahrer: Er absolvierte in Barcelona ein Speer Training und gewann das Supersport Rennen.
Am Donnerstag vor Ostern tauchte der ehemalige Formel 1 Pilot Michael Schumacher mit einer Honda Fireblade vom IDM-Team-Holzhauer bei Testfahrten am ungarischen Pannoniaring auf. Damals hatten die IDM-Superbike-Piloten Andreas Meklau und der deutsche Meister Martin Bauer das Vergnügen, mit dem 7fachen Formel 1 Weltmeister ein paar Runden zu drehen.
Das sollte kein einmaliges Erlebnis bleiben. Am Osterwochenende reisten die IDM-Superbike-Piloten Christian Kellner und Dario Giuseppetti zur GP-Strecke nach Barcelona. Wieder war es Michael Schumacher, der sich ebenfalls in die Teilnehmerliste des «Racing For Fun»-Events von Speer Racing eingetragen hatte.
Michael Schumacher packte gleich vier Motorräder aus. Eine Ducati 1098 R, eine erst wenige Tage zuvor ausgelieferte Ducati Desmosedici RR, eine Dreizylinder-Triumph 675 Daytona und eine Suzuki GSX-R 1000. Schumi nahm am letzten Tag mit der 675er-Triumph am Supersport-Rennen teil – und gewann es!
«Am Samstagvormittag sassen wir alle in der Fahrerbesprechung, als mich mein Nachbar plötzlich auf Michael Schumacher aufmerksam machte», berichtet Ducati-Pilot Christian Kellner. «Ich bin ehrlich. Der stand da ganz normal rum wie alle anderen auch. Von selbst wäre er mir gar nicht aufgefallen. Dann haben wir uns alle zusammen den Vortrag zum Beispiel über die Flaggenkunde angehört. Das war für uns alle nicht neu…»
Das Wetter war eher mittelmässig. Am Vormittag des ersten Tages war die Strecke noch trocken, nachmittags ging ein gewaltiger Hagelschauer nieder. Der 2. Tag glänzte mit kalten Temperaturen und noch mehr Wind. Am dritten Tag schien endlich die Sonne, die Strecke wurde mit den Hobby-Racern ordentlich voll.
«Am Abend sind wir an Schumachers Box vorbei gelaufen», erzählt Kellner. «Die ganze Box war voller Motorräder, also nicht nur mit Schumachers eigenen. Und ein paar Schweizer waren dabei, vielleicht ein paar Bekannte. Es sah halt aus wie in einer Box von ein paar Hobbyrennfahrern, die sich ein schönes Wochenende machen.»
Auf der Strecke waren Kellner und Giuseppetti genügend mit sich selbst beschäftigt. «Ob ich einen 7fachen Weltmeister überholt habe? Wahrscheinlich. Aber ehrlich, ich habe keine Ahnung. Klar sind Michael Schumacher und seine Leistung sehr beeindruckend; es gibt wohl kaum etwas Grösseres. Aber er ist ein Mensch wie du und ich. Ich finde es gut, wie er das macht. Eben ganz normal; er will bloss seine Ruhe. Wenn er wollte, könnte er auch anders auftreten. Einen Auflauf von Fans und Journalisten ist mir nicht aufgefallen. Ach ja, Randy Mamola war auch da.» Der 13-fache 500-ccm-Sieger agierte zwischendurch als Riding Coach.
Christian Kellner ist zwar kein potenzieller Fan und Autogrammjäger, freut sich aber über die tolle Werbung, die Michael Schumacher durch seine Anwesenheit machte. «Etwas Besseres konnte unserem Sport doch gar nicht passieren. Er macht das gut, mit Spass und auf eine lockere Art. Eine super Werbung für den Sport. Besser als wenn er Golf spielen würde.»
Quelle: Motorsport-Aktuell.com
